Entwicklungsberatung von 5 bis 10 Jahren
Bist du auch manchmal verwundert und fragst dich, was da mit deinem Kind los ist?

Kaum liegt die Autonomiephase hinter euch, steht mit der Wackelzahnzeit bereits die nächste Feuerprobe vor der Tür.
Dein Kind ist 5 Jahre oder steht kurz vor der Einschulung und du fragst dich was da plötzlich los ist? Die Stimmung schwankt zwischen kuscheln und einem handfesten Gefühlsausbruch, wie bei einem 2-jährigen? Du kennst Sätze wie "Du Kack- Mama!" oder "Ich entscheide für mich!"? Du machst dir sorgen wie der Übergang in die Schule klappen soll? Dann bist du hier richtig!
Was ist die Wackelzahnzeit eigentlich?
Die Wackelzahnzeit geht bei vielen oft unter. Es gibt die Autonomiephase und die Pubertät und viele wissen gar nicht, dass dazwischen noch eine Phase liegt. Nämlich zwischen 5 und 10 Jahren.
Hormone sind in dieser Zeit noch nicht mit im Spiel. Daher spreche ich auch lieber von der Wackelzahnzeit, statt von der Wackelzahnpubertät. Einigen ist diese Phase vielleicht auch unter dem Begriff 6- Jahres Krise bekannt.
Die Wackelzähne sind hier nur ein kleiner Faktor, die Phase heißt so, weil die Wackelzähne in diese Zeit fallen. Aber es geht hier um viel mehr. Die Wackelzahnzeit verläuft in Wellen. Es gibt heftige Stürme und zwischendurch ruhige See.
Bei einigen tauchen nochmal einzelne starke Gefühle auf, wie Angst, Wut oder Trauer. Die Gefühle verändern sich in dieser Zeit insgesamt nochmal. Man könnte sagen, die Gefühlswelt wird bunter. Nicht selten resultiert daraus ein Gefühlschaos und sie sind komplett überrumpelt von ihren Gefühlen.
Die Kinder möchten plötzlich alles selbst entscheiden und sagen Sätze wie: Du bestimmst nicht über mich! Und gleichzeitig fallen sie scheinbar in Kleinkind Verhalten zurück. Gerade im Kindergarten hören sie viel: "Was soll das denn jetzt? Du bist doch schon groß, zeig den Kleinen mal wie es geht." Wichtig zu wissen: Die Kinder brauchen jetzt genau diese beiden Aspekte, das große, aufgeplusterte Selbstbild des Wackelzahnhelden und das gleichzeitige Zurückfallen dürfen und gehalten werden.
Und für uns Eltern ist diese Zeit eine große Phase des Loslassens. Unsere Kinder werden autonomer, die Beziehung zu unseren Kindern verändert sich.
Wie gehe ich mit dieser Phase um?
Die Kinder brauchen in dieser Phase Selbstwirksamkeitserfahrungen. Sie wollen sich quasi etwas stretchen dürfen, etwas über sich hinaus wachsen. Vielleicht möchten sie etwas selbst bauen, oder alleine zum Bäcker gehen, vielleicht möchten sie Wege selbst bewältigen und mit dem Fahrrad alleine zum Spielplatz oder in den Park fahren, einige möchten in dieser Zeit auch gerne zum 1. mal bei Freund:innen übernachten.
Sie möchten in dieser Phase eigene Erfahrungen machen, vielleicht auch Dinge anders machen als wir. Dabei werden sie auch "Fehler" machen und daraus lernen. Hier ist es hilfreich, wenn wir uns merken, dass Eigenverantwortung übergeben nicht bedeutet aus der Beziehung zu gehen. Nach dem Motto: "Du wolltest das alleine machen, jetzt sie zu wie du es schaffst." Es bedeutet in Verbindung bleiben und diese neuen Erfahrungen zu begleiten, im Gespräch zu bleiben und gemeinsame Lösungswege zu finden für Dinge, die vielleicht noch nicht so gut geklappt haben.
Die Phase zum Übergang von der Kindergarten zur Schulzeit ist auch für uns ein großer Schritt. Konnten wir unsere Kinder bis hierhin gut begleiten, so fangen viele Eltern an, die Kinder auf die Schule vorbereiten zu wollen. Plötzlich gibt es vielleicht konkrete Erwartungshaltungen und Druck.
In einem Coaching finden wir Wege speziell für eure Themen und deine Familie.
Du hast Fragen zur Buchung?

Mögliche Coaching Themen:
- Aggressives Verhalten: hauen, treten, beißen und Co
- Wie gehe ich mit den starken Gefühlen meines Kindes in der Wackelzahnzeit um?
- Trennungssensible Kinder auf den Übergang zur Schule vorbereiten
- Hausaufgabenkonflikte
- Übergänge begleiten
- Wie stärke ich das Selbstwertgefühl meines Kindes
- Wie gehe ich mit provokativem Verhalten um?
- Alternativen zu Strafen
- Wie stärke ich die Kommunikation in der Familie?
- Wie fördere ich die Resilienz meines Kindes?
Wutausbrüche
Die Wutanfälle deines Kindes fordern dich heraus oder lassen dich oft hilflos zurück?

Wutanfälle lassen sich nicht immer verhindern. Viele Eltern fühlen sich hilflos und überfordert, wenn ihr Kind von einem schweren Gefühlssturm überwältigt wird. Wenn das eigene Kind dann in seiner Wut auch noch Dinge zerstört, andere oder uns haut, beißt, tritt oder bespuckt ist das Schamgefühl bei den Eltern oft nicht weit. Nicht wenige Eltern versuchen in ihrer Hilflosigkeit dem Kind alles recht zu machen und spüren wie sie mehr und mehr bei diesem Versuch an ihre eigenen Grenzen geraten. Bei anderen erzeugt die Wut des Kindes eigenen Zorn. Denn Hilflosigkeit kann zu dem Impuls führen Macht einzusetzen, damit wir uns nicht Ohnmächtig fühlen müssen. Wieder andere triggern die Wutausbrüche des Kindes stark und es tobt ein alter Schmerz in uns.
Weitere Infos zum Thema Wut findest du hier.
Möchtest du endlich verstehen, was im Kopf deines Kindes in diesen Momenten vor sich geht? Wünschst du dir Strategien und Werkzeuge , wie du dein Kind in den schweren Gefühlsstürmen begleiten und Co- regulieren kannst?
Dann empfehle ich dir ein 1:1 Coaching mit mir oder den Online Eltern-Kurs ,,Drachenwut".
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